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                                                           MALTA 17.-23.10.2019

                                       „Auf den Spuren des Apostel Paulus – Malta“

 

                                             36 Menschen mit und ohne geistige Behinderung auf Reisen

                               Leitung und Organisation: Erika Berchem  Fördervereines integratives Wohnen

                                       Fachliche Leitung: Maria Heppekausen, Hausleitung  Haus Hildegard

                                  Unterstützt, ideell und finanziell  durch den Caritas-Verband Rhein-Sieg e.V

 

Nach der erster Aufregung, Freude und dem ausgebrochenen Reisefieber starteten wir am Donnerstag, den 17.10.2019  mit einem persönlichen Reisesegen unseres Pastors René Stockhausen  in eine abenteuerliche Reise Richtung Malta.

Direkt am Flughafen in Malta wurden wir von unserer ausgesprochen lieben Reiseleitung in Empfang genommen. Auch die restlichen Tage sollte Sabine, durch eine ganz wunderbare leichte und für alle Mitreisenden verständliche Art und Weise, und vor allem Sprache, uns auf den Spuren des Apostel Paulus begleiten behilflich sein.

Nachdem alle in einem großen Hotel ihre Zimmer bezogen haben, welche zum Glück alle durch eine entsprechend vorherige Planung  auf einer Etage waren, konnten wir in unsere Urlaubswoche starten. Nicht nur bezüglich der Hotelzimmer musste im Voraus einiges organisiert werden, auch die Sitzplatzreservierung im Speisesaal und im Flugzeug, die barrierefreien Zimmer für Rollstuhlfahrer, die Begleitung am Flughafen, einen Behindertengerechten Transfer etc. musste alles im Voraus organisiert und berücksichtigt werden- diese Herausforderung wurde ausgezeichnet durch Kooperation der verschiedenen Stellen gemeistert, sodass alles einwandfrei geklappt hat.

Jeden Morgen fuhren wir zu verschiedenen Orten der Insel Malta um unter anderem die Wirkungsstätten des Apostels kennen zu lernen. 

In Valetta besuchten wir die beeindruckende Kathedrale des heiligen Johannes, mit Hilfe einer Fähre ging es auf die Schwesterinsel Gozo, durch die engen Gassen der Hauptstadt Medina kamen wir zu einer weiteren Kathedrale

.In Popeye Village konnten wir uns das Originalset des berühmten Films mit Robin Williams anschauen, durch eine Schiffstour konnten wir am letzten Tag die Insel aus Richtung des Meers ein letztes Mal bewundern.

 Bei Ankunft nach jedem Ausflug bedankte sich die komplette Gruppe mit einem durch die Reiseleitung erlernten „Thank you, Georg“ bei unserem Busfahrer, der den großen Reisebus mit wirklich beachtlicher Technik und Konzentration durch die engsten Gassen Malta führte.

Am Abend wurden die Eindrücke des Tages durch eine Andacht vertieft, welche durch Frau Ellen Plümacher vorbereitet wurde. Auf verständliche Art und Weise koppelte sie die erlangten Informationen des Tages mit den Berichten der Bibel und schaffte so einen gerundeten Abschluss eines jeden Tages.

Natürlich gehörte auch der Besuch einer Tanzveranstaltung zum Reiseprogramm, hier erwiesen sich unsere behinderten Teilnehmer als äußerst tanzfreudig und stellten mit ihrem Durchhaltevermögen manch nicht behinderte Menschen glatt in den Schatten. Viele Gäste, Engländer und Deutsche, ließen sich von uns  unserer Lebensfreude anstecken, ein absolut gelungener Abend, der in purer „Integration und Miteinander“ mündete!

 Durch die Zusammenarbeit zwischen Erika Berchem seitens  des Fördervereins als Organisatorin der Reise und den Caritasverband Rhein-Siegs, welcher für die fachliche Betreuung sorgte, gelang es erneut einer großen Gruppe Menschen mit Behinderung eine wundervolle Reise in ein fernes Land zu ermöglichen, andere Kulturen, Menschen und vor allem die Spuren des Apostel Paulus kennen zu lernen.

Auf der Reise haben wir neben den  wertvollen, religiösen Aspekten viel Gemeinschaft und Hilfe innerhalb der Gruppe erfahren. Manche haben sich etwas zugetraut, mit dem niemand rechnete, andere lernten ihre Grenzen zu erfahren und damit umzugehen. Alles wichtige Erfahrungen, die noch lange nachklingen werden!

Diese Reise wird für alle Teilnehmer unvergesslich bleiben!

 Da bleibt wohl nur noch ein lautes und von Herzen sprechendes  „Dankeschön“ an alle Beteiligten auszusprechen, die diese Reise, auch finanziell, ermöglicht haben!!!!!!